Blacklane verteilt auf dem Papier Millionen an Angestellte

Die Berliner Limousinenplattform Blacklane hat ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern trotz nicht unerheblicher Umsatzeinbußen ein Millionengeschenk in Aussicht gestellt – zumindest auf dem Papier. Das Handelsblatt berichtet, dass das Unternehmen seinen rund 400 Angestellten eine Beteiligung am Unternehmen angeboten habe. Sollte das Startup an die Börse gehen, könnten Gelder in Höhe von bis zu „mehreren zehn Millionen Euro“ an die Belegschaft zurückfließen. „Das wird sicherlich dazu führen, dass das Team mit noch mehr Herzblut und Engagement dabei ist“, sagte Blacklane-Mitgründer Jens Wohltorf dem Handelsblatt. Blacklane setzt für die Beteiligungen auf einen virtuellen Employee Stock Option Plan (ESOP). Dabei werden die Anteile pro Mitarbeiter über die nächsten vier Jahre zunächst nur im Computer vorgemerkt. Erst im Verkaufsfall, etwa bei einem Börsengang, werden diese den Angestellten steuerpflichtig überschrieben. Bislang allerdings mit Abschlägen von bis zu 50 Prozent.

Wohltorf hofft deshalb, dass die Politik vorher noch eine Reform von Steuererleichterungen für Mitarbeiterbeteiligungen verabschiedet. Geplant ist demnach ein Steuersatz von rund 25 Prozent, ähnlich wie bei Aktiengeschäften. Zudem sollen die Erlöse über fünf Jahre verteilt ans Finanzamt abgeführt werden können.

By Published On: 5. Januar 2021Categories: DriverslineViews: 344